Zwift Trainingspläne – Erfahrungsbericht

Zwift hat sich in den letzten Jahren immer mehr im Rad- und Triathlonsport etabliert. Nutzten viele Zwift  -insbesondere aus Spaß – im Winter auf der Rolle hat die Plattform mittlerweile professionelleren Charakter angenommen.

Die soziale Komponente bzw. Community steht auch weiter im Fokus und macht das Fahren zum kurzweiligen Erlebnis. Es werden Gruppenausfahrten und -Workouts fast im 30-Minuten-Takt angeboten. Und auch die Workoutbibliothek mit strukturierten Trainings wächst stetig.

Neben den Workouts zur freien Wahl bietet Zwift auch Trainingspläne mit strukturierten Workouts an. Sowohl fürs Radfahren als auch für das Laufen. Und mittlerweile gibt es sogar einen Multisportplan (Bike, Run) für Triathleten.

In der Trainingsplanübersicht sind die Schwierigkeitslevel, die mögliche wählbare Laufzeit in Wochen und die durchschnittliche Trainingszeit pro Woche sofort ersichtlich.

Hat man sich für einen Plan entschieden und ihn gestartet ist der Plan auch direkt in der Companion App verfügbar. Im Gegensatz zu den frei wählbaren Workouts gibt Zwift bei den Trainingsplänen den zeitlichen Ablauf der Workouts vor und schaltet auch erst das weitere Workout nach Absolvierung des aktuellen Workouts und einer Regenenerationszeit frei. Dann steht dieses Workout bis zu einem bestimmten Tag zum Abfahren bereit. Danach „verfällt“ es.

Die zeitliche Vorgabe zur Absolvierung der Workouts kann natürlich auch Druck erzeugen. Zum anderen motiviert m.E. ein Zeitplan aber auch.

Ich selbst habe bisher die Trainingspläne „FTP Builder“ und „Gran Fondo“ absolviert. Die Trainings sind sehr gut aufeinander abgestimmt und haben mich nachweislich (anhand der FTP) verbessert. Aber wie auch schon an anderen Stellen betont ist es wichtig seine aktuelle FTP (Functional Threshold Power) zu kennen. Nur so ist gewährleistet, dass die Workouts nicht unter- bzw. überfordern.

Neben einer hoffentlich besseren Fitness wird man am Ende des Plans auch noch mit einem Gegenstand für seinen Avatar belohnt.

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