Motivation zu Corona-Zeiten

Januar im Jahr 2021. Lockdown. Zweiter Lockdown seit März 2020. Mega-Lockdown in Diskussion. Leidet deine Motivation darunter?

Im Berufsleben habe ich früh gelernt sich nicht mit Sachen zu beschäftigen die man selbst nicht verändern kann. Das kostet Zeit, Nerven und unnötige Energie. So ist das mit COVID 19 nun einmal auch. Es ist da. Ich kann es nicht direkt ändern und muss damit leben. Aber ich kann an meiner Einstellung arbeiten.

Wir sind Sportler und wollen uns bewegen. Die frische Luft genießen. Neue Bestleistungen erzielen. Mit Freunden lange Radausfahrten machen. Und das wunderschöne Gefühl eines Wettkampfs erleben. Sowohl beim Start und erst recht im Ziel.

Aber seit fast einem Jahr findet kaum ein Wettkampf statt. Auch die Saison 2021 ist ungewiss. Die ersten großen Frühjahr-Marathons, wie z.B. in Wien, sind bereits in den Herbst verschoben. Virtuelle Läufe sind nicht meine Sache. Und ich verstehe den Sinn dahinter auch nicht.

Ich habe viele Nachrichten von Athleten bekommen, dass sie mit Motivationsproblemen kämpfen. Viele nennen als Hauptgründe die zusätzlichen psychischen Belastungen in dieser Situation, die soziale Abkapselung, Zukunftsangst aber auch die fehlenden Wettkämpfe. Für viele Sportler ist der Wettkampf der Ansporn für das Training. Das Quälen. Bei Kälte, Dunkelheit oder Regen. Aber versuche doch mal einen anderen Blick auf das Training zu werfen!

Du hast ja auch nicht nur Sex um Kinder zu zeugen. So ist das mit Training und Wettkampf auch.

Training ist mehr als Vorbereitung zum Wettkampf. Ich trainiere, weil ich mich dann “spüre”. Die Freiheit. Das Gefühl etwas für mich getan zu haben. Etwas für den Körper, aber auch für meinen Kopf und meinen Geist. Auftanken trotz Strapazen und hoher Herzfrequenz. Entfliehen vom Alltag, vom Stress. Mit sich selbst wachsen. DAS IST TRAINING FÜR MICH.

Die Wettkämpfe sind dann die Kirsche auf meiner Torte. So wie meine Kinder.

Und solltest du dennoch Motivationsprobleme haben gibt es genug Möglichkeiten zur Eigenmotivation. Ein paar möchte ich an dieser Stelle nennen:

  • CityStrides: Laufe deine Stadt ab und hole dir jede Straße. Schau gerne mal in mein Video
  • Kaufe dir neue Sportkleidung: Sich einfach mal etwas neues gönnen und mit neuen Sachen laufen zu können kann schon wahre Wunder bewirken. Oder wie wäre es mal mit neuen Schuhen?
  • 10 min Regel: Wenn du dich gar nicht aufraffen kannst wende einfach die 10 min-Regel an. Sie erlaubt dir nach 10 min Laufen sofort umzudrehen und nach Hause zurückzukehren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass du in 99,9% der Fälle nicht umkehren wirst. Bist da mal angezogen, hast das Haus verlassen und nach 10 min in deinen Rhythmus gekommen wirst du Freude darin finden. Und mit einem schönen Gefühl am Ende des Laufs nach Hause kommen.
  • Segmente erobern: Bist du bei Strava oder Garmin dann schaue dir doch mal Lauf- oder Radsegmente in deiner Umgebung an. Hier kannst du dir verschiedene Ziele setzen: Segment erobern, neue persönliche Bestleistung in diesem Segment aufstellen oder der/die Beste in diesem Jahr sein.

Also… los geht es! Lauf- oder Radschuhe an und raus in die Natur!

Hier das Video in dem ich CityStrides vorstelle:

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