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Trainingsphilosophie

Trainingsprinzip

Oftmals bekomme ich die Frage gestellt, ob eine Laufeinheit durch eine Radeinheit ersetzt werden kann. Grundsätzlich ist das natürlich möglich. Aber ich vergleiche das immer gerne mit Mathe und Deutsch in der Schule.

Oftmals bekomme ich die Frage gestellt, ob eine Laufeinheit durch eine Radeinheit ersetzt werden kann. Grundsätzlich ist das natürlich möglich. Aber ich vergleiche das immer gerne mit Mathe und Deutsch in der Schule.

Wenn du statt Mathe lieber Deutsch machst, dann kannst du die Textaufgabe in Mathe lesen und verstehen. Rechnen hast du jedoch nicht „trainiert“ und so wird dir das Lösen der Aufgabe ggf. schwerfallen. So ist das in unserem Ausdauersport auch. Bei fehlendem Krafttraining hast du zwar Ausdauerfähigkeiten aufgebaut, aber deine Bänder, Sehnen, Muskeln und Knochen nicht auf das Laufen vorbereitet. Das spezifische Training ist wichtig.

Grundprinzipien

Generell orientiere ich mich an der Trainingsphilosophie von Joe Friel. D.h. Aufbau, Struktur und lineare Periodisierung (siehe auch nächstes Kapitel). Zudem integriere ich sportlerindividuell Trainingsansätze von Dr. Stephen Seiler („Polarisiertes Training“) und Bent R. Rønnestad („Block Periodization“). Auf die beiden letztgenannten Ansätze gehe ich hier jedoch nicht ein.

Wichtig sind für mich folgende Grundprinzipien:

  1. Konsistenz und Kontinuität
  2. ZielgerichtetesTraining
  3. SpezifischesTraining
  4. Prinzip der Individualität
  5. Prinzip der Trainingsreize

Nach diesen Prinzipien richte ich meine Trainingspläne und die Trainingsbetreuung aus. Nicht jedes von mir geplante Workout wird von dir das Prädikat „fancy“ bekommen. Das soll auch nicht sein. „Back to Basic“ ist Trumpf. Ausdauertraining bedeutet halt auch einmal, dass etliche „langweilige“ Läufe im Grundlagenbereich zu absolvieren sind. Da sind wir wieder beim Thema spezifisches Training. Aber keine Sorge; die Workouts werden spannend und abwechslungsreich sein.

Perfekter Trainingsplan?

Ein Plan zum Ziel ist wichtig. Aber ein Plan ist auch nie perfekt und manchmal muss man die „Routen“ ändern. Von daher bitte auch immer an folgende Punkte denken:

• Ein Trainingsplan ist nie perfekt: Ich erstelle diesen mit bestem Wissen und Gewissen. Aber es gibt immer Möglichkeiten zur individuellen Optimierung.

• Sehe die Trainingspläne nicht als unfehlbare wissenschaftliche Formel, sondern als Landkarte, Leitplanken bzw. Orientierungshilfe

• Es gibt viele Routen zum Ziel: Ein gewisses Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind unabdingbar

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